|
|
 |
 |
|
 |
|
|
Hier sehen Sie, in allen Arbeitsschritten, wie aus diversen
getragenen Goldartikeln, ein neues Schmuckstück entsteht.
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
Schmuck von Kundin, welcher nicht mehr gebraucht wird: Einzelne Ohrhänger, defekte Ketten oder die einzelnen Teile
gefallen ganz einfach nicht mehr
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
Eine Eisenform wird mit einer Flamme erwärmt. Als Energie wird ein Wasser- und Sauerstoffgemisch verwendet.
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
Etwas Öl wird in die handwarme Eisenform gegossen, damit sich später das heisse Gold gleichmässiger verteilt.
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
|
|
|
Schmelzen des Goldes bei ca. 950 Grad Celsius. Es handelt sich bei den Schmuckstücken um diverse Legierungen, weshalb der
Schmelzpunk tiefer ist als die 1062 resp. 1064 Grad Celsius, welche in Lehrmitteln als Schmelzpunkt angegeben werden.
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
Das Gold hat sich verflüssigt und wird nun in die Eisenform eingegossen.
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
Nach dem Öffnen sehen wir das Schmelzgut noch mit Metallbrauen an der Seite.
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
Das Schmelzgut kommt in die Abbeize, wo Flussmittel und Oxydrückstande entfernt werden.
|
|
|
 |
|
|
|
Wenn das Schmelzgut aus der Abbeize kommt, wird es mit einer Messingbürste gekratzt, um die letzten
Oberflächenoxyde zu entfernen, da diese sonst eingewalzt würden
|
|
 |
|
|
|
Die Metallbrauen am Schmelzgut werden mit einer Feile entfernt.
|
|
 |
|
|
|
|
Nun ist das Schmelzgut zum Walzen in der Drahtwalze bereit.
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
Durch das manuelle drehen einer Kurbel werden die Walzen bewegt und das Werkstück wird durch immer kleiner werdende Rillen
gesteckt. So entsteht ein immer dünnerer 8kantdraht.
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
Nach einer
Verformung von ca. 50% wird das Gold während ca.7 Minuten rot geglüht um die Kristallstruktur wieder elastisch zu machen. Würde man dies nicht tun, würde das Gold spröde und könnte brechen. Nach dem Ausglühen wird das Werkstück wieder in die Abbeize gelegt um die Oxyde zu entfernen und anschliessend gekratzt.
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
Das Gold wird nochmals gewalzt und anschliessend wie oben beschrieben bearbeitet und somit erhalten wir ein 8kant in der benötigten
Stärke.
|
|
 |
|
|
|
Das 8kant wird mit einer Säge in zwei Teile geteilt.
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
Eines der 8kant Teile wird nun durch die Bandwalze gewalzt damit ein flaches Band entsteht.
Nun bestehen die Grundformen für den Ohrschmuck aus einem Band und einem 8kantdraht.
|
|
 |
|
|
|
Um aus einem
8kantdraht einen Runddraht zu machen benötigt man ein Zieheisen. Dies ist eine Metallform welche, in Zehntelsmillimeter Abständen, runde konische Löcher aufweist.
|
|
 |
|
|
|
Der 8kant wird mit einer Feile angespitzt damit er durch das Zieheisen passt.
|
|
 |
|
|
|
Das Zieheisen wird in einen Schraubstock eingespannt und der Draht wird rund gezogen.
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
Nach dieser Verformung muss der Runddraht natürlich wieder ausgeglüht werden und all die anderen Schritte müssen wie bei jeder
Metallverformung durchgeführt werden. Während der Runddraht in der Abbeize ist, wird das Band rund gebogen.
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
So sehen die Materialien bis jetzt aus.
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
|
Aus dem dünneren Runddraht werden Ösen gewickelt, das heisst um einen Stahlnagel wird eine Spirale gewickelt.
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
Die Spirale wird dann später aufgesägt, so dass einzelne Ringe entstehen, welche der Goldschmied als Ösen bezeichnet
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
Einzelteile vor der Verarbeitung.
|
|
 |
|
|
|
Durch sägen wird das gebogene Band in einzelne Stücke aufgeteilt.
|
|
|
 |
|
|
|
|
Bei den Teilen aus dem Band wird nun die Oberfläche mit einem Kugelfräser gefräst.
|
|
|
 |
|
|
|
Die zurechtgesägten Runddrahtteile werden mit der Nadelfeile grob rundgefeilt....
|
|
 |
|
|
|
|
und anschliessende Feinarbeit mit dem Hohlfräser.
|
|
|
 |
|
|
|
|
Die einzelnen Teile sind nun fertig zum löten.
|
|
|
 |
|
|
|
Das Gold wird mit Flussmittel benetzt und anschliessend mit Hartlot gelötet. Zum löten verwendet man ein Goldlot welches
durch eine spezielle Legierung zwar den selben Feingehalt hat wie das Material, aber über einen tieferen Schmelzpunkt verfügt. Wieder kommt das Wasser- und Sauerstoffgemisch zum Einsatz.
|
|
 |
|
|
|
|
Nun wird alles zusammen montiert und anschliessend verlötet.
|
|
|
 |
|
|
|
Nach der Lötung wird kontrolliert, ob beide Teile auch deckungsgleich sind.
|
|
 |
|
|
|
Nach dem Absäuren und Kratzen der gelöteten Teile wird mit einem Gummirädchen alles fein geschliffen um eine gute Politur zu erreichen.
|
|
 |
|
|
|
Mit einer Geissenhaarbürste und Polierpaste wird alles vorpoliert.
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
Mit einer Schwabbelscheibe wird der Ohrschmuck nun noch fertig poliert, damit er am Schluss auch richtig schön glänzt.
|
|
|
|
|
|
|
|